Liebe Großenseer, auch unsere Gemeinde ist gesetzlich dazu verpflichtet bestimmte Investitionen zu tätigen oder sich an Investitionen zu beteiligen.
Liebe Großenseer, auch unsere Gemeinde ist gesetzlich dazu verpflichtet bestimmte Investitionen zu tätigen oder sich an Investitionen zu beteiligen.
Aktuell sind neben den laufenden Kosten und den regelmäßigen Instandhaltungen die folgenden Projekte durch die Gemeinde zu finanzieren:
1. Feuerwehrhaus
2. Neues Feuerwehrfahrzeug
3. Überarbeitung der Oberflächenentwässerung über die regelmäßigen Instandhaltungen hinaus
4. Beteiligung am Schulneubau Schulverband Lütjensee
5. Beteiligung am Turnhallenneubau Schulverband Trittau
6. Umbau Kindergarten/Dörphus
7. Investitionen im Zusammenhang mit der geplanten Erneuerung l 93 (Trittauer Straße)
Die freien Rücklagen unserer Gemeinde betragen zur Zeit ca. 2,5 Mio Euro. Diese sind jedoch bei weitem nicht ausreichend, um die oben genannten Investitionen zu bezahlen. Bereits die ersten beiden Punkte (Feuerwehrhaus und Feuerwehrfahrzeug) verbrauchen die freie Rücklage annähernd völlig.
Eigenes Geld für weitere Maßnahmen ist dann nicht mehr vorhanden. Sollten die fehlenden Finanzmittel allein durch Kredite und unseren laufenden Haushalt finanziert werden, so geht unserer Gemeinde über Jahre hinweg jeglicher finanzieller Spielraum verloren.
Auch mit dieser Erkenntnis treten wir für mehr Nachhaltigkeit bei den geplanten Projekten ein. Diese müssen trotz begrenzter Mittel immer so konzipiert sein, dass bedarfsgerecht investiert wird. Das beinhaltet manchmal auch eine Überschreitung der gesetzlichen Mindeststandards.
Die der Gemeinde jetzt zufließenden Einnahmen sind aus unserer Sicht dauerhaft nicht ausreichend, um uns weiterhin einen angemessenen Handlungsspielraum zu erhalten.
Ein Ortsentwicklungsplan kann dabei helfen, Fördermittel in erheblichem Umfang zu erhalten und uns einen Leitfaden für die nächsten Investitionen zu geben.
Aus diesem Grund werden wir uns dafür einsetzen, dass
Nur mit einem durchdachten Konzept lässt sich der Handlungsspielraum für die Gemeinde erhalten.
Viele Grüße
Ihre AWG
Trotz „Zoom“, Telefonkonferenzen und anderen technischen Möglichkeiten finden seit der Sozialausschusssitzung im März keinerlei Ausschusssitzungen und Treffen mehr statt, um die reichlich vorhandenen Aufgaben zu beraten und schnell voranzutreiben.
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