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Gemeinde­vertretersitzung vom 18.11.2021

Vielleicht konnten Sie die Ereignisse um die letzte Sitzung der Gemeindevertretung am 18.11.2021 verfolgen. Dort wurde mehrheitlich ein Beschluss zum neuen Feuerwehrgerätehaus gefasst.

Wir sind fassungslos!!

Es wurden Änderungen am Grundriss vorgenommen, die sicher­stellen sollen, dass die Jugendfeuerwehr einen Raum bekommt, der den Empfehlungen der DIN 14092
(Raum- und Flächenbedarf) entspricht, ebenso sollen die Umkleideräume aller Feuerwehrkamera­den bedarfsgerecht angepasst werden.

Die DIN 14092 ist eine Norm für Gebäude der Feuer­wehren, die allgemeine Planungsgrundlagen festlegt. Diese Grundlagen sollen es Architekten, Planern und den Feuerwehren ermöglichen, funktionsgerecht zu bauen.

Eine Anpassung der Planung nach den Vorgaben des Beschlusses der Gemeindevertretung ist also mit ge­ringem Aufwand verbunden und schnell umsetzbar.

Leider reagieren die BfG und der Bürgermeister völlig unangemessen auf diesen Beschluss.

Wir fragen uns: Muss das sein??

Muss man als BfG nach einem Beschluss, der einem nicht gefällt, so reagieren?

Muss man der Meinung sein, die Gemeinde­vertretung nicht um Zustimmung zu bitten?

Muss man einen Entwurf präsentieren, der nur die Mindestanforderungen erfüllt und schon jetzt bekannte Informationen über zusätzliche Neubürger unberücksichtigt lässt?

Muss man dann alle diesbezüglichen Anfragen und Anmerkungen ignorieren?

Muss man falsche Tatsachen über die Mehrheit der Gemeindevertreter auf der offiziellen Internetseite der Gemeinde Großensee und in einem offiziellen Bürgermeisterbrief verbreiten?

Muss man gegen einzelne Gemeindevertreter öffentlich persönlich vorgehen?

Muss man in der Bauausschusssitzung kontrovers diskutieren und der Gemeindevertretung eine Empfehlung geben, die offensichtlich keine Mehrheit finden wird.

Muss man andere für „Verzögerungen“ verant­wortlich machen obwohl die Gemeindevertretung sich seit 2015 (absolute Mehrheit der BfG) mit dem Thema beschäftigt.

Muss man auf der Gemeindevertretersitzung gefasste Beschlüsse nicht umgehend umsetzen?

Das ist Politik nach Gutsherrenart!

Zitat aus dem Programm der BfG Großensee:
,,Die BfG tritt dafür ein, dass alle Gemeindever­treter gemeinsam Entscheidungen treffen und nicht , dass ein Bürgermeister allein oder nach privaten Gesprächen entscheidet, was vermeint­lich gut und richtig für Großensee ist:“

Diese Vorgehensweisen waren der Grund dafür, dass die AWG gegründet wurde.
Anstatt ergebnisoffen „sich etwas entwickeln zu lassen“ und möglichst viele freudig mit einzubezie­hen wird hier von oben herab gehandelt.

Unsere Aufgabe ist es jetzt, den mehrheitlich gefassten Beschluss schnell umzusetzen. Persönliche Befindlichkeiten sind hier nicht angebracht.

 

Viele Grüße
Ihre AWG

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