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Aus der Gemeindevertretung

Neben wöchentlichen Arbeitssitzungen per Videokonferenz hat am 10.06. eine Gemeinde­vertretersitzung als Präsenzveranstaltung stattgefunden.

Dort wurden wir auf Anfrage vom Bürgermeister, als dem allein verantwortlichen für die Ausführung und Umsetzung der mehrheitlich gefassten Beschlüsse unterrichtet.

Waldkindergarten:

Seit fast zwei Jahren ist die Gemeinde im Besitz eines Waldkindergartenwagens. Dieser wird z. Z. auf dem Gelände des ehemaligen Wasserwerks geparkt, weil es bisher nicht gelungen ist, einen geeigneten Standort zu beschaffen.

Das für diesen Zweck, trotz unserer mehr­fach geäußerten Bedenken, angemietete Grundstück war leider nicht genehmigungsfähig. Gemäß der Aussage des Bürgermeisters gibt es seit neuestem eine Liste mit 17 in Frage kommenden Standorten. Diese sollen kurzfristig überprüft und Gespräche mit den Grundstückseigentümern geführt werden.

Wir hoffen, dass hier demnächst eine Lösung erreicht wird und der Waldkindergartenwagen endlich in Betrieb genommen werden kann.

Dörphus/Kindergarten:

Die erforderlichen baulichen Maßnahmen auf dem Dörphusgelände sind bisher nicht weiterverfolgt worden. Auf Anfrage wurde uns mitgeteilt, dass zunächst angedacht ist die Haustechnik durch ein spezielles Planungsbüro erfassen und auf die weitere Verwendung prüfen zu lassen.

Solche Büros wären z.Z. aber ausgelastet. Daher gehen wir davon aus, dass hier noch nichts passiert ist. Ein Architekt für die Planung der baulichen Maßnahmen wurde bisher nicht gesucht.

Freibad:

Die Entwicklungen beim Freibad sind sehr erfreulich. Nach einer neuen „Landesbadeverordnung“ sind Lockerungen bei den Öffnungszeiten möglich. Es muss nur bei „erheblichem“ Badebetrieb und beim Kassieren von Eintrittsgeld eine Badeaufsicht gestellt werden.

Außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten kann das Freibad wieder genutzt werden. Allerdings muss mit geeigneten Schildern und ggf. Lautsprecher­ durchsagen darauf hingewiesen werden, dass außer­halb der „bewachten“  Zeiten das Baden auf eigene Gefahr geschieht.

Wir sind gespannt, wann diese Schilder beschafft werden, damit die Bürger das Freibad wieder wie gewohnt nutzen können.

Feuerwehr:

Die Planungen für das neue Gerätehaus gehen voran. Ein Architektenbüro wurde beauftragt. Allerdings fehlt immer noch die Genehmigung der Änderung des Be­bauungsplanes. Diese ist jedoch Voraussetzung für die Baugenehmigung eines Gerätehauses.

Seit zwei Jahren will die Gemeinde ein neues Fahrzeug kaufen. Das alte Fahrzeug (LF 8, Baujahr 1983) muss dringend ersetzt werden. Das Geld wurde bereits im Haushalt 2020 bereitgestellt. Aus Kostengründen hat der Bürgermeister entschieden, die Ausschreibung durch das Land vornehmen zu lassen.

Hier beteiligen sich mehrere Gemeinden aus Schleswig-Holstein. Diese Ausschreibung wurde aber bisher nicht vorgenommen. Laut Aussage soll erst im Herbst 2021 damit begonnen werden.

Wir hoffen, dass ab September wieder regelmäßige Sitzungen stattfinden können und die Gemeindearbeit wie­der in geordneten Bahnen verlaufen kann.

Ihre AWG

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